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Supermarktgang mit gut gefüllten Regalen
Eine Verkaufskraft zeigt einem Kunden, wo er ein Produkt findet
Eine Verkaufskraft scannt Produkte im Regal und hilft dabei einem Kunden
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Von Raptool ·

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Vom Lagerraum ins Regal: eine praktische Routine für die Nachfüllung im Einzelhandel

Eine Lücke im Regal erfordert eine Entscheidung, bevor eine Lieferantenbestellung nötig ist. Das Produkt befindet sich vielleicht im Lagerraum, auf einer anderen Präsentationsfläche, ist für einen Kunden reserviert oder tatsächlich nicht verfügbar. Entwickeln Sie eine Nachfüllroutine, mit der Mitarbeitende erkennen, welcher Fall vorliegt, und die richtige Aufgabe abschließen können.

Für ein kleines oder mittelgroßes Geschäft empfiehlt sich eine wiederholbare Abfolge: Lücke erkennen, verfügbaren Bestand prüfen, die richtige Menge umlagern und das Ergebnis bestätigen. Die folgenden Empfehlungen sind ein Vorschlag für einen Arbeitsablauf. Passen Sie Zeitplan, Berechtigungen und Bestandsregeln an Ihr Geschäft und die verwendeten Systeme an.

Regalnachfüllung und Einkauf getrennt behandeln

Verwenden Sie unterschiedliche Begriffe für das Umlagern vorhandener Ware und das Nachbestellen beim Lieferanten. Beides kann mit einem leeren Regal beginnen, doch der nächste Schritt ist jeweils ein anderer. Für eine Umlagerung vom Lagerraum in den Verkaufsbereich braucht es einen Herkunfts- und einen Zielort; eine Lieferantenbestellung erfordert Einkaufsregeln und eine Genehmigung.

Ein einfaches Beispiel: Das Regal ist leer, im Lagerraum befinden sich sechs Einheiten. Lassen Sie das Team diese Einheiten und die Kapazität des Regals prüfen, bevor eine weitere Lieferung angefordert wird. Wenn sich der Bestand nicht finden lässt, erstellen Sie eine Prüfaufgabe, statt davon auszugehen, dass der gebuchte Bestand stimmt.

Auch Filialumlagerungen sollten getrennt behandelt werden. Ein Produkt, das in einer anderen Filiale verfügbar ist, erfordert weiterhin einen vereinbarten Umlagerungsprozess und eine Transportzeit. Versprechen Sie einem Kunden keine sofortige Verfügbarkeit, nur weil an einem anderen Standort ein positiver Bestand angezeigt wird.

Mit einer gezielten Regalprüfung beginnen

Wählen Sie eine überschaubare Abteilung und einen vereinbarten Zeitpunkt für einen Nachfüllgang. Die Mitarbeitenden sollten das genaue Produkt und die Variante am Regal bestimmen. Farbe, Größe und Packungsmenge sind wichtig, wenn mehrere ähnliche Artikel zusammen präsentiert werden.

Erfassen Sie die Lücke im Werkzeug, das Ihr Team für Nachfüllaufgaben nutzt. Legen Sie fest, wie Mitarbeitende eine Aufgabe übernehmen, damit nicht zwei Personen denselben Weg in den Lagerraum machen. Eine sinnvolle Aufgabe enthält alle nötigen Angaben: Produkt, Verkaufsort, angeforderte Menge und einen eindeutigen Status für Abschluss oder Ausnahme.

Setzen Sie Prioritäten anhand Ihrer eigenen Handelserfahrung. Eine Aktionsfläche, eine Kundenanfrage und eine routinemäßige Regalauffüllung können unterschiedlich dringend sein. Machen Sie die Prioritätsregel für das Team sichtbar, statt zu erwarten, dass alle sie während einer hektischen Schicht selbst ableiten.

Lagerorte einfach nutzbar machen

Kennzeichnen Sie Lagerorte einheitlich und vereinbaren Sie, wo neu eingetroffene Waren warten, bevor sie an ihren üblichen Platz kommen. Geben Sie temporären Lagerorten verständliche Namen. Ein Karton in einer unbeschrifteten Ecke ist für eine Person vielleicht sichtbar und für alle anderen praktisch unsichtbar.

Die Mitarbeitenden sollten das Produkt vor der Entnahme bestätigen, insbesondere wenn die Umkartons ähnlich aussehen. Wenn die gewählte App Lagerorte unterstützt, prüfen Sie auch den Quellort. Fehlt eine gebuchte Menge, verwenden Sie einen separaten Prozess zur Klärung der Abweichung mit einer zuständigen Person, statt die Nachfüllaufgabe stillschweigend zu ändern.

Prüfen Sie Reservierungen und andere Verpflichtungen nach den Regeln Ihres Geschäfts. Eine Einheit, die bereits einem Abholauftrag zugeordnet ist, darf nicht zur gewöhnlichen Regalware werden, nur weil sie sich in der Nähe befindet. Berücksichtigen Sie diesen Fall in der Schulung und in der Softwarevorführung.

Nur die benötigte Menge umlagern

Legen Sie fest, wie die Mitarbeitenden die umzubuchende Menge bestimmen. Regalkapazität, aktuelle Regalmenge, Verpackungseinheiten und Präsentationsplan sind hilfreiche Grundlagen. Die Regel sollte so einfach sein, dass eine andere Person dieselbe Entscheidung treffen kann.

Eine Beispielaufgabe könnte vier Einheiten von einem Lagerort in den Verkaufsbereich anfordern. Sind nur drei passende Einheiten vorhanden, brauchen Mitarbeitende eine Möglichkeit, die tatsächlich umgelagerte Menge zu erfassen und den Fehlbestand zu erklären. Nutzen Sie das Beispiel als Schulungsszenario, nicht als Standardmenge für jedes Produkt.

Bestätigen Sie nach dem Einräumen den Zielort. Legen Sie fest, wie restliche Kartons ins Lager zurückkommen und wie dieser Ort erfasst wird. Die Aufgabe sollte die tatsächlich ausgeführte Warenbewegung beschreiben, nicht die Menge, die jemand vor der Regalprüfung bewegen wollte.

Für jedes Ergebnis eine eigene Maßnahme vorsehen

Verwenden Sie bei Regalprüfungen nicht für alles den allgemeinen Status „Erledigt“. Eine abgeschlossene Umlagerung, fehlender Bestand, beschädigte Ware und ein Einkaufsbedarf erfordern unterschiedliche Folgeschritte. Nutzen Sie die Tabelle unten, wenn Sie die Routine mit den Filialverantwortlichen abstimmen.

Ergebnis der RegalprüfungEmpfohlener nächster SchrittZuständigkeit festlegen
Bestand im Lagerraum gefundenUmlagern und tatsächliche Menge bestätigenNachfüllteam des Geschäfts
Gebuchter Bestand nicht auffindbarAbweichung untersuchenBestandsverantwortlicher
Ware ist beschädigtNach den Regeln des Geschäfts separieren und erfassenWareneingang oder Filialleitung
Kein passender Bestand verfügbarEinkaufs- oder Umlagerungsoptionen prüfenEinkaufs- oder Filialverantwortliche

Mindestbestände prüfen, ohne Bestandsprobleme zu verdecken

Mindestbestände können Lieferantenbestellungen unterstützen. Klären Sie jedoch zuerst, wofür der Mindestwert steht: für das ganze Geschäft oder einen einzelnen Verkaufsort? Gehen Sie nicht davon aus, dass Ihre aktuelle Integration beide Mengen getrennt führt.

Prüfen Sie eine kleine Produktgruppe nach Aktionen, Änderungen der Warenpräsentation oder veränderten Liefermustern. Lassen Sie Anpassungen von der Einkaufsverantwortung genehmigen, statt jede Regallücke die Bestellregel ändern zu lassen. Klären Sie die Zuständigkeit auch dann, wenn die Software eine Bestellung vorschlägt.

Unterscheiden Sie zwischen einem falschen Bestandsdatensatz und einem Nachfrageproblem. Wenn das System Ware meldet, die Mitarbeitende nicht finden können, kann eine weitere Bestellung die unmittelbare Lücke schließen, während der zugrunde liegende Datensatz ungeklärt bleibt. Prüfen Sie die fehlende Menge nach Ihrem Inventur- oder Korrekturverfahren.

Die Routine eine ganze Schicht lang testen

Beginnen Sie in einer Abteilung und beziehen Sie sowohl die Personen ein, die Regale prüfen, als auch diejenigen, die Lieferungen annehmen. Testen Sie eine normale Umlagerung, einen leeren Quellort, eine beschädigte Einheit und für eine Onlinebestellung reservierte Ware. Beziehen Sie eine Schichtübergabe ein, damit offene Aufgaben nachvollziehbar bleiben.

Verfolgen Sie abgeschlossene Umlagerungen, offene Aufgaben und wiederholte Abweichungen. Prüfen Sie zunächst, warum Aufgaben offen bleiben, bevor Sie Geschwindigkeitsziele festlegen. Ein fehlendes Lagerortetikett und ein echter Fehlbestand brauchen unterschiedliche Lösungen, auch wenn beides zu einem längeren Weg in den Lagerraum führt.

Wenn Mitarbeitende offline arbeiten, testen Sie, was geschieht, wenn mehrere Geräte wieder eine Verbindung herstellen. Prüfen Sie in Ihrer tatsächlichen Konfiguration, wie Aufgabenstatus, Warenbewegungen und Bestellübermittlungen abgeglichen werden. Gehen Sie nicht davon aus, dass bei Offlinezugriff alle angebundenen Geschäftssysteme sofort aktualisiert werden.

So passt Raptool dazu

Die bereitgestellte Seite zu Raptool Retail beschreibt den mobilen Wareneingang, Umlagerungen vom Lagerraum in den Verkaufsbereich oder zwischen Filialen sowie die Meldung beschädigter Ware bei der Annahme. Außerdem nennt sie Bestandsabfragen, Lieferantenbestellungen per Barcode oder manueller Eingabe und automatische Bestellungen auf Basis einer Mindestmenge.

Nutzen Sie eine Demo, um diese Funktionen mit Ihrer Routine abzugleichen. Lassen Sie sich eine Umlagerung vom Lagerraum auf die Verkaufsfläche, einen nicht auffindbaren Artikel, eine Lieferantenbestellung und die resultierenden Einträge in Ihrem POS- oder ERP-System zeigen. Klären Sie, welche Lagerorte, Berechtigungen und Genehmigungsschritte die geplante Integration unterstützt.

Raptool stellt die Software bereit; Hardware ist über Partner erhältlich. Prüfen Sie Geräteoptionen anhand der tatsächlichen Aufgaben Ihres Teams und testen Sie dann Scannen, Tragen und Laden während einer ganzen Schicht. Eine klare Nachfüllroutine liefert konkrete Anforderungen sowohl an die App als auch an die Geräte.

FAQ

Ist Regalnachfüllung dasselbe wie eine Lieferantenbestellung?

Bei der Regalnachfüllung wird vorhandener Bestand an einen Verkaufsort gebracht. Eine Lieferantenbestellung fordert zusätzlichen Bestand an und sollte Ihren Einkaufsregeln folgen.

Kann Raptool Bestand vom Lagerraum in den Verkaufsbereich umlagern?

Die bereitgestellte Raptool-Retail-Seite beschreibt Umlagerungen vom Lagerraum in den Verkaufsbereich und zwischen Filialen. Prüfen Sie die Lagerortdetails und das Integrationsverhalten in der geplanten Konfiguration.

Können Mindestmengen Lieferantenbestellungen auslösen?

Die bereitgestellte Retail-Seite beschreibt automatische Bestellungen auf Basis der Mindestmenge. Legen Sie Schwellenwerte, Genehmigungen und Übermittlungsregeln fest, bevor Sie den Ablauf aktivieren.

Was ist zu tun, wenn Bestand gebucht ist, aber nicht gefunden werden kann?

Weisen Sie die Prüfung der Abweichung zu und folgen Sie dem Inventur- oder Korrekturverfahren Ihres Geschäfts. Lassen Sie das ungeklärte Bestandsproblem sichtbar, statt die Nachfüllung als abgeschlossen zu markieren.

Was sollte ein Offline-Pilot umfassen?

Testen Sie den Aufgabenabschluss, Warenbewegungen und die Wiederverbindung mit mehr als einem Gerät. Prüfen Sie, wie die tatsächliche POS- oder ERP-Integration Aktualisierungen und mögliche Konflikte behandelt.

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